Britannien unter Kritik wegen erneutem Waffenverkauf an Saudi-Arabien

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Die britische Regierung hat beschlossen, den Waffenverkauf nach Saudi-Arabien wieder aufzunehmen. Menschenrechtsaktivisten haben die Entscheidung verurteilt. Viele glauben, London sei an den saudischen Kriegsverbrechen im Jemen beteiligt.

Großbritannien steht unter scharfer Kritik, weil es den Waffenverkauf an Saudi-Arabien wieder aufgenommen hat.

Der Verkauf wurde letztes Jahr nach einer rechtlichen Anfechtung durch Aktivisten eingestellt.

Damals versprach London, keine neue Genehmigung für den Export von Waffen nach Saudi-Arabien zu erteilen.

Eine anschließende Überprüfung durch die Regierung ergab jedoch „Einzelfälle“ möglicher Verstöße.

Britische Funktionsträger behaupten, es bestehe kein deutliches Risiko für schwerwiegende Verstöße in der Zukunft.

Die Kampagne gegen den Waffenhandel hat den Schritt als "moralisch Bankrott" bezeichnet.

Es betont, dass die Waffen verwendet werden, um jemenitische Frauen und Kinder zu töten.

Aktivisten sind der Ansicht, dass Großbritannien an der von Saudi-Arabien geführten Blockade des Jemen beteiligt ist.

Saudi-Arabien ist der größte Abnehmer britischer Waffen.

Britische Verantwortliche haben der von Saudi-Arabien geführten Koalition auch militärische Beratung gegeben.

Saudi-Arabien hat in den letzten fünf Jahren eine Militärkoalition gegen den Jemen geführt.

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